Blaulichtgewitter auf Hauptstraße: Weißes Pulver entpuppt sich als Kochsalz

Großes Blaulicht­ge­wit­ter in der Haupt­straße 26:  Polizei, Feuer­wehr und Spezialkräfte der Feuer­wehr Dort­mund unter­sucht­en heute gegen 12.30 Uhr eine Woh­nung in Haupt­straße 26 auf eine verdächtige Sub­stanz. Die ent­pup­pte sich glück­licher­weise als harm­los. Aus­gelöst wor­den war der Ein­satz in der Gemein­demitte ohne­hin nicht in Holzwickede, son­dern heute Mor­gen in der Nach­barstadt Unna, wo der noch größere Ein­satz ablief:

Wie die Polizei dazu mit­teilt, wurde sie heute gegen 8.30 Uhr von einem Mitar­beit­er des Job­cen­ters am Bahn­hof in Unna benachrichtigt, dass ein Mann in zwei Büros ein weißes Pul­ver ver­streut hat. Die Sub­stanz hat­te er aus sein­er Hosen­tasche geholt.

Danach hat­te er sich aus dem Job­cen­ter ent­fer­nt. Da das Pul­ver nicht iden­ti­fiziert wer­den kon­nte, wurde alarmierten die Mitar­beit­er des Job­cen­ters Unna die Feuer­wehr.

Pulver im Jobcenter Unna verstreut: Räumung

Diese löste einen ABC-Alarm aus und benachrichtigte Spezialkräfte der Feuer­wehr Dort­mund. Da man zunächst nicht wusste, ob von dem Pul­ver eine Gefahr aus­ging, mussten die Mitar­beit­er und die Polizeibeamten, die sich in den Räu­men mit dem weißen Pul­ver befan­den, im Gebäude bleiben. Der restliche Bere­ich des Job­cen­ters wurde geräumt. Keine weit­eren Per­so­n­en durften das Gebäude betreten.

Nach der Analyse der Feuer­wehr stellte sich her­aus, dass es sich bei der Sub­stanz um Kochsalz han­delt, das nicht gefährlich war. Während der gesamten Zeit wurde das Gelände um das Job­cen­ter abges­per­rt. Die polizeilichen Maß­nah­men kon­nten gegen 12.30 Uhr wieder aufge­hoben wer­den.

Fahndung nach 36-Jährigem Holzwickeder

Bei dem Mann, der das weiße Pul­ver ver­streut, han­delt es sich um einen 36-jähri­gen Mann aus Holzwickede, nach­dem zurzeit noch gefah­n­det wird. Da der Mann aus Holzwickede kommt, wurde ver­lagerte sich das Geschehen nach Holzwickede, wohin nach Auskun­ft von Gemein­dewehrführers Jür­gen Luh­mann auch die Ein­satzstelle der Feuer­wehr ver­legt wurde.

An der Wohnan­schrift des Verdächti­gen an der Haupt­straße 26 wurde eben­falls weißes Pul­ver gefun­den. Auch hier ergab die Analyse der Feuer­wehr, dass es sich um unge­fährlich­es Kochsalz han­delte.

 

 

 

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Dipl.-Journalist

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