Bilanz der Pflege- und Wohnberatung: Das Angebot kommt an

Sozialdezernent Torsten Göpfert (r.) stellte zusammen mit Iris Lehmann (l.) und Andrea Schulte den Jahresbericht der Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna vor. Foto: B. Kalle – Kreis Unna

Sozi­al­de­zer­nent Tor­sten Göp­fert (r.) stell­te zusam­men mit Iris Leh­mann (l.) und Andrea Schul­te den Jah­res­be­richt der Pfle­ge- und Wohn­be­ra­tung im Kreis Unna vor. (Foto: B. Kal­le – Kreis Unna)

(PK) Sie ist kosten­frei und neu­tral, kommt zu den Men­schen nach Hau­se und ist 24 Stun­den erreich­bar: Die Pfle­ge- und Wohn­be­ra­tung im Kreis Unna ist eine gefrag­te Anlauf­stel­le. Allein im ver­gan­ge­nen Jahr nut­zen rund 4.400 Men­schen das Ange­bot.

Nur mit einer gut auf­ge­stell­ten Pfle­ge- und Wohn­be­ra­tung kön­nen wir kon­se­quent unse­ren Leit­satz ‚ambu­lant vor sta­tio­när‘ umset­zen“, unter­strich Sozi­al­de­zer­nent Tor­sten Göp­fert bei der Vor­stel­lung des Jah­res­be­richts 2015 der Pfle­ge- und Wohn­be­ra­tung im Seve­r­inshaus in Kamen. „Und die Zah­len bele­gen, dass wir hier auf einem sehr guten Weg sind.“

Damit auch Hil­fe­be­dürf­ti­ge mög­lichst lan­ge mög­lichst selbst­stän­dig in ihrer ver­trau­ten Umge­bung leben kön­nen, arbei­ten die Lot­sin­nen in Sachen Pfle­ge, Woh­nen und Psy­cho­so­zia­le Beglei­tung in der Kamener „Schalt­zen­tra­le“ Seve­r­inshaus zusam­men. Seit der Neu­or­ga­ni­sa­ti­on des Ange­bots sor­gen der Kreis Unna sowie der Cari­tas­ver­band Lünen-Selm-Wer­ne e.V., die Arbei­ter­wohl­fahrt, Unter­be­zirk Unna, und die Öku­me­ni­sche Zen­tra­le für Alten­hil­fe (Schwer­te) gemein­sam für das umfas­sen­de Bera­tungs- und Infor­ma­ti­ons­an­ge­bot.

3.266 Erstkontakte im Jahr 2015

Wie gut der Ser­vice von den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern im Kreis ange­nom­men wird, doku­men­tiert der Bericht für das erste kom­plet­te Arbeits­jahr nach der Neu­or­ga­ni­sa­ti­on: 5.613 Bera­tungs­kon­tak­te sind ver­zeich­net, davon allein 3.266 Erst­kon­tak­te.

Das gro­ße „Plus“ der Bera­tung aus einer Hand unter einem Dach: „In kom­ple­xen Situa­tio­nen kön­nen wir mit Exper­tin­nen wei­ter­hel­fen, die nicht nur mit Blick auf die Pfle­ge­si­tua­ti­on, son­dern auch in ver­schie­de­nen ande­ren Berei­chen über jede Men­ge Know-how ver­fü­gen.“ Das Team ver­sam­melt den Sach­ver­stand von Sozi­al­päd­ago­gen, Sozi­al­ar­bei­tern, Päd­ago­gen, Alten­pfle­gern, Fami­li­en­pfle­gern und Kran­ken­schwe­stern und alle wer­den natür­lich kon­ti­nu­ier­lich fort­ge­bil­det.

Sehr gut ange­nom­men wur­de 2015 übri­gens das Ange­bot der Haus­be­su­che und regel­mä­ßi­ger Vor-Ort-Ter­mi­ne in den ein­zel­nen Städ­ten und Gemein­den. „Das Prin­zip der kur­zen Wege hat sich bewährt“, erklärt Tor­sten Göp­fert.

Die Ansprech­part­ne­rin­nen der Pfle­ge- und Wohn­be­ra­tung im Kreis Unna sind erreich­bar im Seve­r­inshaus, Nor­den­mau­er 18 in Kamen unter Tel. 0 23 07 / 28 99 06–0 oder 0 800 / 27 200 200 (kosten­frei). Wei­te­re Infor­ma­tio­nen gibt es im Inter­net unter www.kreis-unna.de (Such­be­griff: Jah­res­be­richt Pfle­ge- und Wohn­be­ra­tung, sie­he „Wei­te­re Infor­ma­tio­nen“).

Die Sta­ti­stik der Pfle­ge- und Wohn­be­ra­tung 2015 fin­den Sie hier

 

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