Autorenlesung: „Der Tag der toten Katze“ in der Gemeindebibliothek

Liest am Sonntag gemeinsam mit zwei Co-Autorinnen aus der Anthologie "Der Tag der toten Katze" in der Gemeindebibliothek: Angelika Hartenstein alias Geli Grimm (Foto: privat)

Liest am Sonntag gemeinsam mit zwei Co-Autorinnen aus der Anthologie „Der Tag der toten Katze“ in der Gemeindebibliothek: Angelika Hartjenstein alias Geli Grimm (Foto: privat)

Wenn die Gemeindebücherei am kommenden Sonntag (23. Oktober) ihre Türen zu einer Autorenlesung öffnet, verspricht es unterhaltsam zu werden. Denn das Repertoire unter dem Titel „Der Tag der toten Katze“ reicht von lustigen über morbide bis hin zu fantastischen Erzählungen.

Nachdem der Leseratten-Verlag auf ein Internetexperiment der Holzwickederin Angelika Hartjenstein (alias Geli Grimm) aufmerksam geworden war, wurde im April die Anthologie „Der Tag der toten Katze“ veröffentlicht. Das Besondere an dieser Sammlung von Kurzgeschichten ist dabei die identische Einleitung einer jeden Erzählung. Anschließend folgt jeder der Autoren, ohne jegliche Vorgabe eines Genres, seiner eigenen Inspiration. Daher ranken sich um die Aussage: „Ich hasse es wenn der Tag damit beginnt, dass ich eine überfahrene Katze begraben muss“ ebenso erheiternde wie auch skurrile Geschichten.

Drei der 14 Erzählungen, in der auch ein gestiefelter Kater seinen Auftritt hat, bekommen die Besucher der Autorenlesung am Sonntag, den 23. Oktober, in der Gemeindebibliothek zu hören. Von den jeweiligen Autorinnen selbst vorgetragen.

Vom Experiment zur Buchveröffentlichung

Doch nicht nur aus der „Katze“ werden die Autoren vorlesen. Lexy Sky gibt einen Einblick in ihren Fantasy-Roman „Schmetterlingsspiegel“, Katinka Weisenheimer hat ihren Beitrag aus der Krimi-Anthologie „teilweise tödlich“ dabei und Geli Grimm nimmt die Anwesenden mit auf ihre Geocaching-Tour zu einem geheimen Lager im Moor (veröffentlicht in der Anthologie „Moorgezeiten“). Außerdem dürfen sich die Besucher auf einen unveröffentlichten, regionalgeschichtlichen Beitrag freuen, in dem es um die Legende des Teufelspakts der Agnes von der Vierbecke geht.

„Ich freue mich sehr auf die Lesung in meiner neuen Wahlheimat. Besonders schön ist, dass ich nach über einem Jahr endlich zwei von meinen Mitautoren persönlich kennenlernen werde. Jeglicher Kontakt ist bisher ja nur über das Internet erfolgt“, verriet Geli Hartjenstein, die freiberufliche Journalistin sowie Herausgeberin der Anthologie „Der Tag der toten Katze“.

  • Termin: Sonntag, 23. Oktober, 17 Uhr, Opherdicker Str. 44.  Eintritt frei.

INFO:

Geli Grimm (Herausgeber) – Familienidylle
Die aus Salzgitter stammende Autorin Angelika Hartjenstein alias Geli Grimm ist ein Kind der 1970er. Nach ihrer Laufbahn als klassische „Tippse“ (blonde Abschreibhilfe in adretter Kleidung, die den weltbesten Kaffee kocht und Karriere macht) wechselte sie von beruflichem Erfolg zum Familienmanagement und ist inzwischen Mutter von drei charmanten Jungs, Angetraute eines nachsichtigen Vertreters der Gattung Ehemann, von Herzen verbundene Schwester sowie zeit ihres Lebens liebende Tochter der elterlichen Wurzeln. Dem Schreiben, schon seit Schulzeiten eine Leidenschaft von ihr, ist sie allen Widrigkeiten zum Trotz zumindest als freie Journalistin, u.a. für den Hellweger Anzeiger, treu geblieben. Doch nun sieht sie die Zeit für gekommen, über die mediale Berichterstattung hinaus mit ihren Ideen an die Öffentlichkeit zu treten.

Lexy Sky – Märchen ohne Happy End
Seit sie denken kann, liebt Alexandra Baginsky (geboren 1975) Bücher und erfindet gerne romantische Geschichten für sich und andere. Lange Zeit war das nur ein Privatvergügen für sie, bis sie sich 2013 ihren Jugendtraum erfüllte und ein Buch veröffentlichte. Unter dem Pseudonym „Lexy Sky“ erschien „Schmetterlingsspiegel“. Alexandra Baginsky lebt mit ihrem Mann in einem kleinen Ort in der schönen Pfalz, umgeben von der Großfamilie, in der sie aufgewachsen ist – und möchte es auch gar nicht anders haben.

Katinka Weisenheimer – Böse Geister
Katinka Weisenheimer ist das Pseudonym einer echten Kieler Sprotte des hervorragenden Jahrgangs 1971. Seit sie lesen kann, verschlingt sie Bücher in verschiedensten Genres, obwohl sämtliche Deutschlehrer versucht haben, ihr das Lesen madig zu machen. Als Teenager entstanden Gedichte und Geschichten, doch dann hat das Real-Life gewonnen. Nun nimmt sie sich die Zeit und schreibt mit der moralischen Unterstützung ihres Lebensabschnittsgefährten und entgegen der Wünsche ihrer beiden Katzen Geschichten in verschiedenen Genres.

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