Auftaktveranstaltung im April: Freiwillige für Rettungs-App-Einsatz gesucht

(PK) Schnel­le Hil­fe von neben­an: Das ist die Idee der Ret­tungs-App für Erst­hel­fer. Nach dem Grund­satz­be­schluss Ende 2015 stell­te der Kreis­tag nun die Wei­chen zur Gewin­nung der ehren­amt­li­chen Ret­ter und ver­gab den Auf­trag zur Anschaf­fung der not­wen­di­gen Soft­ware.

Die Ret­tungs-App wur­de vom Lei­ten­den Not­arzt im Kreis Güters­loh erdacht und wird dort inzwi­schen erfolg­reich betrie­ben. Hin­ter­grund ist die Erkennt­nis, dass gera­de bei einem Kreis­lauf­still­stand jede Sekun­de zählt. Nach dem Not­ruf muss der Ret­tungs­dienst aber erst zum Ein­satz­ort fah­ren.

Erste Hilfe erhöht Überlebenschancen

Qua­li­fi­zier­te Erst­hel­fer in der Nähe könn­ten – so sie denn Bescheid wüss­ten – die ersten Minu­ten durch Erste Hil­fe wie eine Herz­druck­mas­sa­ge über­brücken und damit die Über­le­bens­chan­cen erhö­hen und das Risi­ko einer Hirn­schä­di­gung durch Sauer­stoff­man­gel mini­mie­ren hel­fen.

Der Erwerb einer Ret­tungs-App ist aller­dings erst der zwei­te Schritt. Zuerst gilt es, rund 100 und damit für ein flä­chen­decken­des Ein­satz­netz aus­rei­chend qua­li­fi­zier­te Hel­fer zu fin­den, sie zu regi­strie­ren und zu schu­len. Die Auf­takt­ver­an­stal­tung dafür fin­det am Mon­tag, 18. April um 18 Uhr im Sit­zungs­trakt im Kreis­haus Unna statt.

Schnitt­stel­le zur Leit­stel­len­tech­nik wird vor­be­rei­tet Eben­falls vor­be­rei­tet wird die Erstel­lung einer Schnitt­stel­le, über die die Ret­tungs-App an die Leit­stel­len­tech­nik in der Ret­tungs­leit­stel­le des Krei­ses ange­bun­den wird. Dafür war vom Kreis­tag Ende Dezem­ber ein „Start­ka­pi­tal“ von 47.000 Euro in den Haus­halt 2016 ein­ge­stellt wor­den.

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