Auch ohne Baumschutz „keine wesentlich Zunahme“ an gefällten Bäumen

Vor einem Jahr wurde die Baum­schutz-Sat­zung geän­dert und der Baum­schutz quasi abge­schafft. Ledig­lich gemein­de­ei­gene Bäume sind noch geschützt. Auf pri­vaten Grund­stücken müssen die Eigen­tümer ledig­lich dar­über infor­mieren, wenn sie Bäume fällen. Kri­tiker befürch­teten, dass die Ket­ten­sägen danach nur so kreisen würden. Ob das wirk­lich so pas­siert ist, zeigt eine Mit­tei­lung der Ver­wal­tung im Umwelt­aus­schuss am Mon­tag­abend.

Wie der zustän­dige Fach­be­reichs­leiter Uwe Nett­len­busch dazu mit­teilte, wurden in den Jahren 2013 bis 2017 durch­schnitt­lich 30 Bäume gefällt, die nach der alten Sat­zung geschützt waren. Im Jahr eins nach Weg­fall des Baum­schutzes für pri­vate Eigen­tümer wurde das Fällen von ins­ge­samt 49 Bäumen ange­zeigt, wovon 16 nach der alten Sat­zung nicht schüt­zens­wert gewesen wären. „Es gibt also keine wesent­liche Zunahme der gefällten Bäume“, so das Fazit von Nett­len­busch im Umwelt­aus­schuss. 

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