Aktionsplan Grünpflege: CDU will Freiwillige und Flüchtlinge einspannen

Die Holzwicked­er CDU fordert einen Aktion­s­plan von Baube­trieb­shof und Umweltamt, nach­dem die ver­nach­läs­sigten Pflegear­beit­en aufgear­beit­et wer­den und der darüber hin­aus Vorschläge enthält, an welchen Stellen der Ein­satz von pflege­fre­undlichen Bepflanzun­gen für sin­nvoll erachtet wird. Ein entsprechen­der Antrag der CDU-Frak­tion ist zur Behand­lung im näch­sten Umweltauss­chuss gestellt.

In vie­len öffentlichen Grün­flächen und -anla­gen man­gelt es an aus­re­ichen­der Pflege, begrün­det die CDU ihren Antrag. Hier­durch werde das Erschei­n­ungs­bild der Gemeinde beein­trächtigt. „In den let­zten bei­den Jahren musste die Gemeinde wegen der beson­deren Her­aus­forderung der Flüchtling­sun­ter­bringung mit großen finanziellen, logis­tis­chen und per­son­ellen Anforderun­gen umge­hen. Hier­durch wur­den viele andere Auf­gaben ver­nach­läs­sigt, aufgeschoben oder sind voll­ständig liegenge­blieben“, CDU-Frak­tion­schef Frank Markows­ki weit­er. „Aus Sicht der CDU-Frak­tion ist es jet­zt an der Zeit, diese Missstände aufzuar­beit­en und zu beseit­i­gen und Holzwickede zum näch­sten Früh­jahr wieder in einem Erschei­n­ungs­bild darzustellen, welch­es unserem Ort gebührt und unseren Ansprüchen Genüge leis­tet.“

Die neu geschaf­fene Stelle eines Land­schafts­gärt­ners könne dabei dien­lich sein. Zur Erledi­gung der Pflegear­beit­en kön­nten außer­dem nach Vorstel­lung der CDU frei­willige Helfer für „ein Taschen­geld“  und – im rechtlich zuläs­si­gen Rah­men – auch Flüchtlinge Arbeits­gele­gen­heit gegeben wer­den.

Soweit es pri­vate Straßen- und Wegesicherungspflicht­en (Laub, Grün­schnitt, Schnee) ange­ht, sollte das Ord­nungsamt kon­trol­lieren und Ver­stöße ord­nungsrechtlich ahn­den.

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visage

Dipl.-Journalist

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