Aktion zum Equal Pay Day 2018: „Gleicher Lohn für Frau und Mann ist fair“

Holzwickedes Gleich­stel­lungs­be­auf­tragte Manuela Hub­rach (l.) und Bür­ger­mei­sterin Ulrike Drossel bei der Vor­stel­lung der VKU-Busse zum Equal Pay Day. (Foto: privat)

Seit zehn Jahren pran­gert der Equal Pay Day die immer noch bestehenden Lohn­un­ter­schiede zwi­schen Frauen und Män­nern an. Der Equal Pay Day findet an einem Tag im Jahr statt, den das sta­ti­sti­sche Bun­desamt errechnet. In diesem Jahr war das der 18. März. Er mar­kiert einen Lohn­un­ter­schied von 21 Pro­zent. Der Equal Pay Day (auch Roter Taschen Tag) benennt den Tag, bis zu dem Frauen umsonst arbeiten, wäh­rend Männer schon seit dem 1. Januar für ihre Arbeit bezahlt werden.

Seit Jahren macht das Netz­werk „Frau und Beruf im Kreis Unna“ mit ver­schie­denen Aktionen auf den gra­vie­renden Ein­kom­mens­un­ter­schied auf­merksam. So wurden Auf­steller ent­worfen, auf denen die Ein­kom­mens­un­ter­schiede in ver­schie­denen Berufs­gruppen dar­ge­stellt wurden und Wäsche­körbe voller Post­karten an die Bun­des­kanz­lerin gesam­melt, die mit einem Bus auf den Weg nach Berlin gebracht wurden.

VKU-Busse werben für Lohngerechtigkeit

In diesem Jahr werden unter dem Motto „Glei­cher Lohn für Frau und Mann ist fair“ zwei VKU-Busse auf die Reise durch den Kreis Unna geschickt. Ent­hüllt wurden die Busse am Sonntag bei eisigem Wind am Bus­bahnhof in Kamen unter anderem von NRW-Mini­sterin Ina Schar­ren­bach.

Neben der Holzwickeder Gleich­stel­lungs­be­auf­tragten, Manuela Hub­rach, als Teil des Netz­werkes war auch Bür­ger­mei­sterin Ulrike Drossel am Sonntag in Kamen ver­treten, denn auch das Logo der Emscher­quell­ge­meinde findet sich auf den Bussen wieder.

Alle Anwe­senden waren sich einig, dass eine solche Loh­nun­ge­rech­tig­keit nicht mehr zeit­gemäß ist und das Thema intensiv und kon­ti­nu­ier­lich weiter bear­beitet werden muss.

Ein gelun­gener Auf­takt der Aktion, die auch in den näch­sten Wochen im Kreis Unna sehr pla­kativ auf das Thema auf­merksam macht“, so das Fazit von Manuela Hub­rach.

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