Abitur am häufigsten vergebener Schulabschluss im Kreis Unna

Verfasser des Bildungsmonitors Jan Schröder (l.), stellt gemeinsam mit Landrat Michael Makiolla (2.v.l), Dezernent Dr. Detlef Timpe (3.v.r.), Anja Seeber (Leiterin Fachbereich Schulen und Bildung, 2.v.r.), Dirk Mahltig (Sachgebietsleiter Dienstleistungszentrum Bildung, r.) und Margot Berten (Dienstleistungszentrum Bildung, 3.v.l.) den Bildungsmonitor vor. (Foto: Max Rolke – Kreis Unna )

Ver­fasser des Bil­dungs­mo­ni­tors Jan Schröder (l.), stellt gemeinsam mit Landrat Michael Makiolla (2.v.l), Dezer­nent Dr. Detlef Timpe (3.v.r.), Anja Seeber (Lei­terin Fach­be­reich Schulen und Bil­dung, 2.v.r.), Dirk Mahltig (Sach­ge­biets­leiter Dienst­lei­stungs­zen­trum Bil­dung, r.) und Margot Berten (Dienst­lei­stungs­zen­trum Bil­dung, 3.v.l.) den Bil­dungs­mo­nitor vor. (Foto: Max Rolke – Kreis Unna )

Das gab es noch nie im Kreis Unna: Einen Bil­dungs­mo­nitor, der die Bil­dungs­land­schaft im Kreis Unna dar­stellt. Zen­trale Themen: Inte­gra­tion, Inklu­sion und der Über­gang von der Schule in den Beruf. Auf einem Fachtag am 26. Januar stellten die Bil­dungs­ex­perten des Kreises die Daten vor.

Der Bil­dungs­mo­nitor ist ein wich­tiger Bau­stein auf dem Weg zu einem regio­nale Bil­dungs­ma­nage­ment“, sagt Dezer­nent Dr. Detlef Timpe. „Diese Daten können näm­lich Grund­lage für die Wei­ter­ent­wick­lung von Bil­dungs­ak­teuren wie Schulen aber auch für Kreis­hand­wer­ker­schaften oder Berufs­kol­legs sein.“

Bildungsmonitor zeigt positive Ergebnisse

Die Daten, die unter anderem IT.NRW bereit­ge­stellt hat, zeigen, dass die Bil­dungs­land­schaft im Kreis Unna stabil, inklusiv und auf hohem Niveau ist: „Mit über 42 Pro­zent ist das Abitur der am häu­fig­sten ver­ge­bene Schul­ab­schluss im Kreis Unna“, sagt Jan Schröder vom Dienst­lei­stungs­zen­trum Bil­dung des Kreises Unna. „Zudem werden rund 57 Pro­zent aller Schüler mit För­der­be­darf inklusiv an einer Regel­schule unter­richtet. Das sind zwei durchaus posi­tive Ergeb­nisse, die die Daten zeigen.“

Die Daten hat das Dienst­lei­stungs­zen­trum Bil­dung des Kreises Unna im Rahmen des Pro­gramms „Bil­dung inte­griert“ zusam­men­ge­stellt. Fokus haben die Experten neben all­ge­meinen Grund­lagen auf drei zen­trale Themen gelegt: Inte­gra­tion, Inklu­sion und den Über­gang von der Schule in den Beruf. „Daraus jetzt die rich­tigen Schlüsse zu ziehen und kon­krete Taten abzu­leiten, kann gemeinsam mit uns erar­beitet werden“, lädt Schröder die regio­nalen Bil­dungs­ak­teure zur Zusam­men­ar­beit ein.

Chance erkannt

Viele Bil­dungs­ak­teure, unter anderem auch Schul­leiter, Planer und Schul­räte, folgten der Ein­la­dung, an dem Fachtag teil­zu­nehmen. Das Inter­esse der Städte und Gemeinden im Kreis Unna ist groß. Die Daten können für die Kom­munen spe­ziell auf­be­reitet werden, damit sie etwa in der Schul­ent­wick­lungs­pla­nung ein­ge­setzt werden können.

Wer an den Daten und einer Zusam­men­ar­beit inter­es­siert ist, kann sich an die Pro­jekt-Mit­ar­beiter wenden. Mehr dazu gibt es unter www.kreis-unna.de. (PK | PKU)

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