79-jähriger „Geisterfahrer“ auf A 44 rast durch Holzwickede bis Dortmund

(ots)   Ein 79-jäh­ri­ger Auto­fah­rer aus War­burg wen­de­te am Sonn­tag (19. 6.) auf der A 44 Rich­tung Kas­sel in Höhe des Auto­bahn­kreu­zes Unna-Ost sein Auto und fuhr anschlie­ßend als „Gei­ster­fah­rer“ in Höhe Holzwicke­de ent­ge­gen­ge­setzt bis nach Dort­mund-Apler­beck.

Gegen 0.28 Uhr mel­de­ten sich meh­re­re Zeu­gen bei der Poli­zei in Unna, die einen Klein­wa­gen auf der A 44 dabei beob­ach­te­ten, wie die­ser vom Sei­ten­strei­fen aus wen­de­te und sei­ne Fahrt in ent­ge­gen­ge­setz­ter Rich­tung fort­setz­te. Erst meh­re­re Kilo­me­ter wei­ter stopp­te der 79-jäh­ri­ge Fah­rer sei­nen PKW in Höhe der Anschluss­stel­le Mars­bruch­stra­ße in Dort­mund, indem er sei­nen Wagen im Gleis­bett der Stadt­bahn anhielt.

Nach den ersten eige­nen Anga­ben war der War­bur­ger am frü­hen Mor­gen zunächst nach Soest zum Ein­kau­fen gefah­ren. Von dort aus trat der Mann dann gegen 17.30 Uhr sei­nen Heim­weg an. Aller­dings ver­fuhr er sich der­ar­tig, dass er nicht mehr nach Hau­se zurück fand. Als er sich meh­re­re Stun­den spä­ter in Höhe des Auto­bahn­kreu­zes Unna-Ost befand, hat­te er den Ein­druck er wür­de in die fal­sche Rich­tung fah­ren.

In sei­ner Not wen­de­te er sein Auto und fuhr auf der Rich­tungs­fahr­bahn Kas­sel in Rich­tung Holzwickede/Dortmund. Schnell wur­de ihm klar dass er als „Gei­ster­fah­rer“ unter­wegs war.

Er konn­te jedoch auf Grund des Ver­kehrs sei­ne Irr­fahrt nicht been­den und auf den Sei­ten­strei­fen fah­ren. Des­we­gen lenk­te er sei­nen Wagen bei der ersten mög­li­chen Gele­gen­heit, in Höhe der Mars­bruch­stra­ße in Dort­mund, in das Gleis­bett der Stadt­bahn. Zwi­schen Söl­de und der Mars­bruch­stra­ße kam es wäh­rend sei­ner „Gei­ster­fahrt“ glück­li­cher­wei­se „nur“ zu einem Sach­scha­dens­un­fall. Das Auto des 79-Jäh­ri­gen tou­chier­te mit sei­nem lin­ken Außen­spie­gel den Außen­spie­gel eines ent­ge­gen­kom­men­den Autos.

Nach einem nega­ti­ven Alko­hol­test wur­de der völ­lig auf­ge­lö­ste Rent­ner am frü­hen Sonn­tag­mor­gen von sei­nem Sohn bei der Poli­zei abge­holt. Der Füh­rer­schein des 79-Jäh­ri­gen wur­de von den Beam­ten sicher­ge­stellt.

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visage

Dipl.-Journalist

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