34 zusätzliche Arbeitsstellen für Menschen mit Behinderung

Fotografin: Nathalie Neuhaus Bildunterschrift: Das Aktionsbündnis „Inklusion in Aktion“ besuchten an fünf Tagen 113 Unternehmen und konnten in intensiven Gesprächen 34 zusätzlichen Arbeits- und Ausbildungsstellen einwerben.

Das Aktions­bünd­nis „Inklu­sion in Aktion“ besucht­en an fünf Tagen 113 Unternehmen und kon­nten in inten­siv­en Gesprächen 34 zusät­zlichen Arbeits- und Aus­bil­dungsstellen ein­wer­ben. (Foto: Nathalie Neuhaus)

Gemein­sam für Men­schen mit Behin­derung im Ein­satz: Bere­its zum drit­ten Mal startete das Aktions­bünd­nis „Inklu­sion in Aktion“ eine gemein­same Außen­di­en­stak­tion. Eine Woche lang besucht­en die Akteure Unternehmen in Hamm und im Kreis Unna und überzeugten mehrere Unternehmen Men­schen mit Behin­derung einzustellen.

Mit viel Zuver­sicht und der gemein­samen Broschüre „Suchen.Finden.Gewinnen.“ macht­en sich über 20 Mitar­beit­er der Agen­tur für Arbeit, der Job­cen­ter, der Inte­gra­tions­fach­di­en­ste sowie der Fach­stelle behin­derte Men­schen im Beruf auf den Weg, um in Hamm und im Kreis Unna Arbeit­ge­ber für die Ein­stel­lung von Men­schen mit Behin­derun­gen zu gewin­nen. Es wur­den 113 Unternehmen besucht und in inten­siv­en Gesprächen wur­den 34 zusät­zlichen Arbeits- und Aus­bil­dungsstellen einge­wor­ben.

Erst­ma­lig dauerte die Außen­di­en­stak­tion fünf Tage. Für jeden Tag wurde ein ander­er betrieblich­er Schw­er­punkt geset­zt. „Die guten Ergeb­nisse der let­zten Jahre haben gezeigt, dass wir in Hamm und im Kreis Unna sehr viel Poten­zial haben“, sagt Jür­gen Schor­lem­mer, Team­leit­er Beru­fliche Reha­bil­i­ta­tion der Agen­tur für Arbeit Hamm. „Daher war es für uns wichtig, dass wir gemein­sam als Bünd­nis diese Betrieb­s­be­suche im Außen­di­enst durch­führen. Für die Arbeit­ge­ber hat dies den Vorteil, dass sie gle­ich alle Förderungsmod­elle auf einem Blick haben.“

In fünf Tagen 113 Unternehmen besucht

Nicole Keller, Team­lei­t­erin Arbeit­ge­berser­vice des Job­cen­ters Kreis Unna ergänzt: „Es ist nicht immer ein­fach einen geeigneten Arbeit­splatz für Men­schen mit Behin­derung zu find­en. Je nach Grad der Behin­derung sind die Ansprüche sehr unter­schiedlich. Aber durch unsere Förder­leis­tun­gen, um beispiel­sweise spezielle Arbeit­splätze einzuricht­en, kön­nen wir Arbeit­ge­ber gut unter­stützen.“

Viele Unternehmen machen die Erfahrung, dass Mitar­bei­t­erin­nen und Mitar­beit­er mit Hand­i­cap beson­ders engagiert sind und wesentlich zum Erfolg des Betriebes beitra­gen.”

Ste­fanie Schween vom Unternehmerser­vice des Kom­mu­nalen Job­cen­ters Hamm.

Auch die poten­ziellen Arbeit­nehmer prof­i­tieren von der Außen­di­enst­woche. Je nach Betrieb und Sit­u­a­tion kon­nten die Akteure gle­ich geeignete Bewer­ber vorstellen. „Viele Unternehmen machen die Erfahrung, dass Mitar­bei­t­erin­nen und Mitar­beit­er mit Hand­i­cap beson­ders engagiert sind und wesentlich zum Erfolg des Betriebes beitra­gen. Es ist wichtig, Unternehmen, die diese Arbeit­nehmer noch nicht im Fokus haben, zu überzeu­gen, Arbeits- und Aus­bil­dungsplätze für Men­schen mit Hand­i­cap einzuricht­en. Das Aktions­bünd­nis möchte dazu beitra­gen, dass Men­schen mit Behin­derung die Möglichkeit haben, ihr Kön­nen zu beweisen“, sagt Ste­fanie Schween vom Unternehmerser­vice des Kom­mu­nalen Job­cen­ters Hamm.

 

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