100 Jahre Frauenwahlrecht: SPD-Fraktion vergibt Marie-Juchacz-Preis 2019

Erste Rednerin in einem deutschen Parlament: die Sozialdemokratin Marie Juchacz (Quelle: AdsD/Friedrich-Ebert-Stiftung/s. Hinweis am Ende des Artikels)
Erste Red­nerin in einem deut­schen Par­la­ment: die Sozi­al­de­mo­kratin Marie Juchacz (Quelle: AdsD/Fried­rich-Ebert-Stif­tung/s. Hin­weis am Ende des Arti­kels)

Der SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­nete Oliver Kacz­marek ruft junge Men­schen und zivil­ge­sell­schaft­liche Organisationen/​Initiativen aus dem Kreis Unna auf, sich für den „Marie-Juchacz-Preis 2019“ zu bewerben.

Der Anlass für einen Marie-Juchacz-Preis kann pas­sender nicht sein: 100 Jahre ist es her, dass Frauen in Deutsch­land das Wahl­recht zuge­spro­chen wurde. Dass sie in ein deut­sches Par­la­ment gewählt werden durften. Die mei­sten weib­li­chen Abge­ord­neten waren nach der ersten Wahl für und mit Frauen in den Reihen der SPD zu finden. Und es war die Sozi­al­de­mo­kratin Marie Juchacz, die als erste Frau über­haupt in einem deut­schen Par­la­ment redete. Wir suchen krea­tive Ideen und Kon­zepte von jungen Men­schen und zivil­ge­sell­schaft­li­chen Organisationen/​Projekten, die für Gleich­stel­lung ein­treten: sich für mehr Frauen in der Politik enga­gieren oder Marie Juchacz‘ Rede auf ori­gi­nelle Weise in die heu­tige Zeit über­setzen“, sagt Kacz­marek.

Preis für kreative Idee zur Gleichstellung

Oliver Kacz­marek ist über­zeugt: „Die ver­gan­genen 100 Jahre haben gezeigt: Per­spek­tiven und Inter­essen von Frauen werden nur dann gleich­wertig berück­sich­tigt, wenn Frauen in der Politik mit­reden und mit­ent­scheiden. Wir dürfen des­halb nicht nach­lassen in unserem Ein­satz für mehr Frauen in der Politik.“

Mit dem Preis zeichnet die SPD-Frak­tion junge Men­schen mit einer krea­tiven Idee aus: Was würde Marie Juchacz heute in ihrer Rede im Deut­schen Bun­destag aus Frau­en­sicht ein­for­dern (Kreativ-Wett­be­werb). Dar­über hinaus prä­miert sie inno­va­tive zivil­ge­sell­schaft­liche Initia­tiven und Pro­jekte, in denen Bür­ge­rinnen und Bürger sich dafür enga­gieren, die poli­ti­sche Betei­li­gung von Frauen vor­an­zu­bringen (Enga­ge­ment-Wett­be­werb).

Bewerben können sich auf den Krea­tiv­wett­be­werb junge Men­schen im Alter von 16 bis 27 Jahren. Auf den Enga­ge­ment­wett­be­werb können sich inno­va­tive zivil­ge­sell­schaft­liche Pro­jekte und Initia­tiven bewerben, die sich gemein­nützig für mehr poli­ti­sche Betei­li­gung von Frauen enga­gieren. Die Aus­schrei­bung sowie die Teil­nah­me­for­mu­lare für den Rede- bzw. den Enga­ge­ment­wett­be­werb sind unter www.spdfraktion.de/mariejuchaczpreis abrufbar. Ein­sen­de­schluss für Bewer­bungen ist der 4. Januar 2019.

Einmalige Preisverleihung

Die Gewin­ne­rinnen und Gewinner laden wir zur Preis­ver­lei­hung vor­aus­sicht­lich im Februar 2019 in den Deut­schen Bun­destag ein“, kün­digt Kacz­marek an. Den aus­ge­zeich­neten Pro­jekten und Per­sonen winken attrak­tive Geld­preise, die von den SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­neten gestiftet werden.

Die SPD-Bun­des­tags­frak­tion ver­leiht den Marie-Juchacz-Preis ein­malig. Mit dem Preis soll die Erin­ne­rung an all die kämp­fe­ri­schen Sozi­al­de­mo­kra­tinnen wach­ge­halten werden, die vor mehr als 100 Jahren ihr selbst­ver­ständ­li­ches Recht ein­for­derten, zu wählen und gewählt zu werden.

Foto: (Signatur: 6/​FOTA007074) – Für das Foto konnte kein Rech­te­inhaber ermit­telt werden. Der Rech­te­inhaber ist auf­ge­for­dert, ggf. mit der SPD-Bun­des­tags­frak­tion in Kon­takt zu treten.

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